Wülfrather Voltigier- und Pferdesportverein e.V.
Wülfrather Voltigier- und Pferdesportverein e.V.

Integrativgruppen I + II

In den integrativen Voltigiergruppen wird es Kindern mit und ohne
Behinderung gleichermaßen deutlich, dass sich durch gegenseitiges
Helfen und Rücksichtnahme ein befriedigender Ablauf der
Voltigierstunde gestalten lässt.
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Um auf das Pferd zu gelangen, ist es z.B. nötig, dass ein
oder mehrere Kinder Aufganghilfe leisten. Allein an dieser
Situation wird den Kindern verdeutlicht, dass sie selbst
die gleiche Hilfe erfahren, die sie zuvor gewährten.
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Partner Pferd signalisiert auch hier deutlich, dass
ihn schonender Umgang zur Mitarbeit motiviert.
Gedankenloses Konsumieren als bloßes Sportgerät gibt
es durch ungefährliches Abgrenzungsverhalten zu
erkennen, z.B. durch Unruhigwerden, bis wieder eine
ihm angemessene Behandlungsweise einsetzt.
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Das Pferd fordert so die Voltigierer in ihrer
Selbst- und Fremdwahrnehmung. „Anders sein“ wird hierdurch
nicht als befremdend, sondern als bereichernd
erfahren, dass jedes Kind, ob mit oder ohne
Behinderung, bestimmte Fähigkeiten und Grenzen hat.
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Besonders wichtig ist es für die Kinder die Erfahrung,
durch das Voltigieren neue Fähigkeiten zu erleben,
Stärken auszubauen wie auch Grenzen zu überwinden.
Durch das Gelingen von Anforderungen wird
das Selbstvertrauen gestärkt.
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Gemeinsame Aktivitäten, wie das Gestalten einer
Kür oder eines Theaterstückes, Voltigierspiele oder
gemeinsame Ausritte, fördern den Gruppenzusammenhalt
und die sozialen Fähigkeiten
(Kooperationsfähigkeit, Emphatie und Vertrauen).
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© Sylvia Kopka